Risk Factory

Bernhard Streicher hat im Rahmen eines wissenschaftlichen Austauschs die Risk Factory in der Nähe von Twente / Holland besucht. Die Risk Factory befindet in einem großen Hangar auf einem ehemaligen Militärflughafen. Im Hangar sind unter anderen risikoreiche Alltagssituationen realistisch nachgestellt. Insbesondere Kinder und Senioren können dort üben, Risiken wie Wohnungsbrand, Cybermobbing, Straßenverkehr oder Alkoholkonsum einzuschätzen und angemessen mit ihnen umzugehen. Insgesamt ist die Risk Factory eine einmalige Einrichtung zum Training und Erforschung der Wahrnehmung und dem Verhalten in Risikosituationen.

Regensburger Scientific Leadership Day

Beim 2. Regensburger Scientific Leadership Day am 13. November 2017 war Eva Lermer als Vortragende zum Thema „Unternehmerische Risikoeinschätzungen und Risikoverhalten im Kontext disruptiver Arbeitswelten“ eingeladen.

Der Regensburger Scientific Leadership Day wurde von der Gesellschaft für empirische Organisationsforschung (Gfeo) und in Kooperation mit der Wirtschaftszeitung ausgetragen. Die Veranstaltung zielte darauf ab wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis nutzbar und greifbar zu machen, sowie gleichzeitig die Probleme der Praxis aufzunehmen um sie der Wissenschaft zugänglich zu machen. Das zentrale Thema beim diesjährigen Scientific Leadership Day war Arbeit und Arbeiten 4.0 und damit verbundene Herausforderungen, wie Digitalisierungsprozesse und Disruption.

 

Vortrag Entscheidungen & Risikokultur

Auf Einladung der Kreissparkasse Gelnhausen hat Bernhard Streicher am 7.11.2017 vor 600 Unternehmern, Politikern und Privatkunden zu richtungsweisenden Entscheidungen in schwierigen Situationen vorgetragen.

Fazit: Unternehmen treffen dann möglichst optimale Entscheidungen in unsicheren und komplexen Situationen, wenn ihre Risikokultur zu den Risiken, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist, passt.

Lesen Sie einen Presseartikel zum Vortrag.

Risikokultur

  • Siemens wurde aufgrund von Schmiergeldzahlungen in
    mindestens 4.000 Fällen zu Strafzahlungen in Milliardenhöhe
    verurteilt.
  • RWE verlor 10 Milliarden EUR durch den Bau unnötiger
    Kohle- und Gaskraftwerke, weil die Auswirkungen der
    Energiewende falsch eingeschätzt wurden.
  • Volkswagen muss wegen Abgasmanipulationen mehr als 12
    Milliarden Dollar an Strafe zahlen.

Viele unternehmerische Fehlentscheidungen lassen sich durch eine mangelhafte Risikokultur erklären. Das Risikolabor der UMIT  bietet hierzu Beratung und Forschung an. Mehr Informationen in unserem Flyer

Energiesysteme der Zukunft – Ein Projekt der deutschen Wissenschaftsakademien

In interdisziplinären Arbeitsgruppen erarbeiten rund 100 Expertinnen und Experten Handlungsoptionen für den Weg zu einer umweltverträglichen, sicheren und bezahlbaren und Energieversorgung. Eva Lermer vom Risikolabor ist eine der Expertinnen in der  Arbeitsgruppe „Risiko und Resilienz“ unter der Leitung von Professor Dr. Ortwin Renn. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit potentiellen Risiken und künftigen Belastungen des Energiesystems. Dazu gehören Maßnahmen um beispielsweise Hackerangriffe auf das Energiesystem oder Rohstoffknappheiten und ihre Folgen in den Griff zu bekommen.

Die bisherigen Ergebnisse sind im Bericht „Energiesysteme resilient gestalten – Maßnahmen für eine gesicherte Versorgung“ einsehbar.

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